[an error occurred while processing this directive] [an error occurred while processing this directive] [an error occurred while processing this directive] [an error occurred while processing this directive] [an error occurred while processing this directive] Die Gebiete Softwaretechnologie, Informationssysteme und Künstliche Intelligenz bilden die wissenschaftlichen Schwerpunkte der Arbeitsgruppen von Prof. Dr. Armin B. Cremers.
Im Bereich Softwaretechnologie beschäftigen sich
unterschiedliche Arbeitsgruppen mit objekt-orientierten Konzepten,
Middleware-Komponenten und Fragestellungen zur Software-Ergonomie und
computerunterstützten Gruppenarbeit.
Das Ziel des Darwin-Projektes
ist bspw. die Überwindung der starren
Trennung zwischen klassenbasierten und prototypbasierten
objektorientierten Sprachen. Der verfolgte Ansatz ist die Erweiterung
klassenbasierter Sprachen um objektbasierte dynamische Vererbung
(Delegation). Konkret wird die Umsetzung aller Konzepte in eine
Erweiterung der Sprache Java und die Anwendung des Darwin-Modells zur
Lösung anerkannt schwieriger Probleme betrachtet, wie z.B. der nicht
antizipierten Anpassung der Funktionalität von Softwarekomponenten
zur Laufzeit.
Ein weiteres Thema ist die Integration von CORBA
und
Objekt-Orientierten DBMS. Sie erfordert die Implementierung von
Middleware-Komponenten, die durch die entwickelte XDA-Umgebung
(eXtensible
Database Adapter) erleichtert und beschleunigt
werden soll.
Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen in den Bereichen
Internet, Vernetzung und Multimedia liegt das Hauptaugenmerk des
Projektbereichs
Software-Ergonomie und CSCW auf einer ergonomischen
und sozialverträglichen Technikgestaltung.
Dabei geht es z.B. um Usability-Engineering, Wissensmanagement und
Computer-Supported Cooperative Learning.
Der Schwerpunkt Datenbanken und Informationssysteme
untersucht Aufgaben im Zusammenhang mit naturwissenschaftlichen
Datenbanken und Content-Management-Systemen. Hier seien die Arbeiten
in den Bereichen GIS, Internet und wissensbasierter Systeme genannt.
Die im Sonderforschungsbereich
350 ``Wechselwirkungen kontinentaler
Stoffsysteme und ihre Modellierung'' anfallenden Daten sollen in einem
objektorientierten Geo-Informationssystem (GIS) verwaltet und
verarbeitet werden. Ziel des entwickelten GeoToolKits
ist es,
die beteiligten Geowissenschaftler in Form eines ``Baukastens'' bei
der Verwaltung raum- und zeitbezogener Daten zu unterstützen und
hierfür geospezifische Datenbankfunktionalität bereitzustellen.
Im Themenkomplex ``Internet'' werden Architekturen und Anwendungen
untersucht und entwickelt, die datenbankbasierte Informationsangebote
im WWW ermöglichen (z.B. The WOB: Objects on the
Web). Schwerpunkte sind dabei
die Modellierung mittels objektorientierter Datenbankschemata, die
Volltextsuche auf semi-strukturierten Dokumenten (HTML, XML) und die
dezentrale Pflege von Informationsangeboten durch Personal ohne
spezielle EDV- und Internet-Kenntnisse.
Internetbasierte Lehr- und Lernumgebungen spielen eine große Rolle bei
der Bewältigung individueller Qualifizierungsbedürfnisse.
Der prototypisch implementierte Ansatz des ``selbstgesteuerten
Lernprozesses'' ermöglicht dem Lernenden eine aktive
Auseinandersetzung mit den Lerninhalten. Darüberhinaus wird im
Prototypen die Kontaktaufnahme mit anderen Lernenden und die
Organisation von Lernprozessen in der Gruppe unterstützt.
Weitere wichtige Themen sind die Evaluation der Potentiale und
Einsatzmöglichkeiten von XML in praktischen Anwendungen, das
Performanzverhalten relationaler Datenbanksysteme
und die intelligenten Analyse großer Datenbestände (Data Warehousing,
Data Mining).
Die Arbeitsgruppe "Sicherheit von Informationssystemen und Kryptographie"
hier beschäftigt sich mit einem breiten Spektrum an Themen aus der
IT-Sicherheit, die sich durch eine hohe praktische Relevanz auszeichnen. Zu den
derzeitigen Schwerpunkten gehören folgende Bereiche:
- Sicherheit von Datenbanken
- Schutz vor nicht vertrauenswürdigen Programmen
- Stabile Softwarearchitekturen für digitale Signaturen
- Kryptographie auf elliptischen Kurven
- Robuste Pseudozufallszahlengeneratoren
- Verläßliche Implementierung kryptographischer Verfahren
- Sichere Internet-basierte Informationssysteme
- Jugendschutz im Internet
Die Arbeitsgruppen ``Mobile Robotik'' und ``Agentensysteme'' sind Teil
des Forschungsschwerpunkts Künstliche Intelligenz, in dem
Techniken des maschinellen Lernens und der Statistik zur Entwicklung
lernfähiger, autonomer Systeme angewandt werden. Als wichtige
Experimentierplattform dient dabei der Roboter RHINO. Neben der
Kollisionsvermeidung, um auch in dynamischen Umgebungen sicher
navigieren zu können (z.B. als Museumsführer), und der
Lokalisation
zur Bestimmung der globalen Position innerhalb der Arbeitsumgebung,
werden auch Methoden zur Aktionsplanung entwickelt. Ziel dieser
Arbeiten ist die Erforschung von Steuerungsmechanismen, die es
autonomen mobilen Robotern erlauben, mehrere variierende Aufgaben in
nicht vollständig bekannten, dynamischen Umgebungen kompetent und
zuverlässig zu erfüllen.
Weitere Aktivitäten sind die Mitgliedschaften in den europäischen
Organisationen PLANET (AI
Planning) und
Agentlink (Agent-Based
Computing). Als konkrete
Anwendungen von Agentensystemen neben der mobilen Robotik seien hier
erfolgreich durchgeführte Arbeiten in den Bereichen Logistik
(Supply-Chain-Management) und Bauinformatik (Planung und
Konstruktion von großen Bauwerken) genannt.
Außerdem sind am Institut für Informatik III noch Prof. Dr. Michael Clausen und Prof. Dr. Rainer Manthey als beamtete Hochschullehrer tätig.
Unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Clausen werden momentan die Anwendungsmöglichkeiten der Computeralgebra in den Bereichen der Audiosignalverarbeitung und der digitalen Musikbibliotheken untersucht. Dabei wird auf Ergebnissen der Forschung aus vorherigen Schwerpunktbereichen zu schnellen Fouriertransformationen, algorithmischer Darstellungstheorie und algebraischer Komplexitätstheorie aufgebaut.
Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Rainer Manthey beschäftigt sich mit Datenbanken und Deskriptiver Programmierung. Der Schwerpunkt der Forschung zum Thema Datenbanken liegt in der Erweiterung klassischer Datenmodelle (relational, objektorientiert) um Regelkonzepte (aktive und deduktive Regeln, Integritätsbedingungen) und temporale DB-Techniken. Im Bereich Programmierung liegen Schwerpunkte bei logischer und ereignisorientierter Programmierung. Methoden der automatischen Deduktion werden in beiden Bereichen eingesetzt. Die Gruppe betreibt bisher vorwiegend Grundlagenforschung und prototypische Toolentwicklung.
Gemeinsam mit dem Frauenhofer-Institut für autonome intelligente Systeme ist Herr Professor Dr. Stefan Wrobel berufen worden.
Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Wrobel beschäftigt sich mit Data Mining, Wissensentdeckung und maschinellem Lernen. Der Schwerpunkt liegt auf Wissensentdeckung bei komplex strukturierten Daten (z.B. multirelationalem Lernen) und Skalierbarkeit (z.B. Sampling und aktivem Lernen). In enger Kooperation mit Fraunhofer AiS werden Probleme des Text Mining, der geographische Wissensendeckung und des Multimedia Mining untersucht. [an error occurred while processing this directive]